Negative Umsatzentwicklung im Bäckerhandwerk in 2020

Die Corona-Pandemie 2020 zog auch am deutschen Bäckerhandwerk nicht spurlos vorbei.

 

Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre konnte erstmals seit fast einem Jahrzehnt nicht fortgeführt werden. laut Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks brach der Umsatz von 15,22 Mrd. auf nunmehr 14,45 Mrd. EUR ein. Das entspricht einem Verlust von 770 Mio. EUR. Der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb ging ebenfalls leicht von 1.451.000 EUR auf 1.419.000 EUR zurück.

 

Fortgesetzt hat sich im Corona-Jahr 2020 auch der Strukturwandel der Branche:

Die Zahl der Betriebe im Bäckerhandwerk ging gegenüber dem Vorjahr um 3% auf nunmehr 10.181 Betriebe zurück. Beim genauen Hinsehen zeige sich allerdings, dass dieser seit Jahrzehnten anhaltende Konzentrationsprozess auch mit zahlreichen Neugründungen einhergeht. So haben sich im vergangenen Jahr insgesamt 420 Betriebe neu in die Handwerksrolle eingetragen. Vor allem in den urbanen Ballungsgebieten wagen sich viele junge Bäckermeister mit innovativen Geschäftskonzepten in die Selbständigkeit.

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Das umfangreiche und qualitätsorientierte Leistungsangebot der BÄKO Weser-Ems-Mitte eG ist auf die Anforderungen des Bäcker- und Konditorenhandwerks abgestimmt. Das Sortiment umfasst mehr als 10.000 Artikel aus den Bereichen Mehl, Rohstoffe, Frisch- und Tiefkühlkostprodukte, Betriebsstoffe, Süß- und Handelswaren, Maschinen und Geräte. Die Zertifizierungen der BÄKO Weser-Ems-Mitte eG nach IFS Logistik, sowie der EG Öko-Verordnung 834/2007 und Registrierungen als offizielle zugelassene RSPO, UTZ (Kakao, Kaffee) und Fairtrade Händler, dokumentieren die qualitätsorientierte Unternehmensausrichtung. Der Förderauftrag der BÄKO Weser-Ems-Mitte eG wird durch eine Vielzahl an Dienstleistungen wie beispielsweise Monteurdienst, Investitionsgüter- und Fachberatung oder Weiterbildungsangebote untermauert.